Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Eine Parkanlage im westlichen Stadtteil von Innsbruck ... Welch dringendes Bedürfnis nach einer größeren, öffentlichen Anlage in dieser Gegend vorhanden ist, zeigt der große Zulauf, den der höchst primitive „Beserlpark“ hinter der Friedhofsmauer aufweist ... Der Anfang wäre bereits gemacht. Der Boden kann an dieser Stelle unmöglich so wertvoll sein, da er zu Bauzwecken durch die unmittelbare Nähe des Friedhofes sich weniger eignet und gesucht sein dürfte. Für die Gartenanlage wäre das ganze kleine Plateau aber wie geschaffen!
(Ein Brunnenmodell.) Dem k. k. Baurat Architekten Maximilian Haas hier wurde in der Hofburg die Ehre zuteil, dem Herrn Erzherzog Eugen das nach seinem Entwurf hergestellte Modell zu einem Brunnen für die süddeutsche Stadt Mergentheim zu präsentieren ... Der Brunnen, von einem geharnischten Ritter mit Fahne, Wappen, auf einer Säule stehend, gekrönt, stellt den Hoch- und Deutschmeister Wolfgang Schutzbar, genannt Milchling, dar, welcher sich große Verdienste um die Stadt erwarb. Der Brunnen wird am Markt- bzw. Rathausplatz zur Aufstellung kommen
Das botanische Institut und der botanische Garten in Innsbruck. Herr Prof. Heinricher schreibt uns: ... Ich betone zunächst den äußerst rückständigen Zustand, in dem ich das botanische Institut im Jahre 1889 übernahm, der dadurch illustriert wird, dass die Jahresdotation des Instituts 100 fl. Betrug und keine Hilfskraft demselben zugewiesen war ... Des Weiteren besprach ich den Zusammenhang, der zwischen dem Gymnasialbau und dem botanischen Garten besteht. Ersterer soll auf dem Grund des reservierten Teiles des botanischen Gartens erstehen und dem Projekt nach auch das große Gewächshaus desselben tangieren .... Es ist eine Übersiedlung in toto erforderlich .... Die Pläne für die Gewächshäuser und den neuen Garten sind schon längst nach Wien abgegangen ... Pläne für den Institutsneubau liegen noch keine vor ... Jahre des Interregnums, in denen sich der Garten in Hötting, das Institut in der alten Universität befänden, kämen einer weitgehenden Lahmlegung des Lehr- und Forschungsbetriebes gleich
(Vom Schwazer Stadtbrunnen.) Gelegentlich der Reparatur der Marienstatue des Stadtbrunnesn wurde die Blechkapsel, welche die Brunnenurkunde enthält, geöffnet. Dieselbe enthielt außer dieser noch Papiergeld, Silber- und Kupfermünzen aus dem Jahre 1852 auch einen Kupferstich des Gnadenbildes in der Spitalskirche. Die Brunnenurkunde wurde 1826 vom damaligen Spitalsverwalter Heusinger verfasstund enthält ausßer einem Gedicht die Geschichte von Schwaz von 1750 bis 1728, welche 1844 im Tiroler Boten veröffentlicht wurde; der Marktbrunnen wurde 1828 aus Holz errichtet, der dann im Jahre 1852 durch den jetzigen gußeisernen Brunnen weichen musste
F.: Vom Innsbrucker Botanischen Garten … Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts besaßen die deutschösterreichischen Universitäten, wie wir der alten Kernerschen Abhandlung über dieses Thema entnehmen, überhaupt keine botanische Gärten, auch Wien nicht … Der botanische Garten in Innsbruck wurde 1793 gegründet … . Im Anfang war der Garten in Anbetracht der bescheidenen Mittel natürlich ziemlich dürftig. Erst im Jahre 1808, als J. A. Schultes vom König von Bayern zum Professor in Innsbruck ernannt worden war, nahm er einen vielversprechenden Aufschwung. Der Garten des aufgehobenen Theresianums wurde dem botanischen Garten angegliedert und mit den Samen von 600 Pflanzenarten, die Schultes mitgebracht hatte, besät … Aufstand 1809 und Schließung der Universität … Nun verfiel auch der botanische Garten wieder schnell … 1826 Restitution der Universität … Aber erst im Jahre 1842 wurde der Garten durch den tüchtigen und fachkundigen Gärtner Zimmeter auf eine solche Stufe gebracht, dass er wenigstens den Namen eines botanischen Gartens verdiente … 1849 wurde die kultivierten Pflanzen nach dem natürlichen System aufgestellt. 1850 machte man den Garten des Theresianums wieder botanischen Zwecken dienstbar. Fünf Jahre später wurde der Bau eiens Glashauses in Angriff genommen und 1856 ein Treibkasten hergestellt … Bewässerung … 1869 stand der Innsbrucker botanische…
(Geschenk.) Aus Kufstein schreibt man uns: Die Marmorindustrie Kiefer in Kiefersfelden hat für das Realschulgebäude in Kufstein einen prächtigen Marmor-Brunnen, darstellend das Märchen vom Fuchs und den Enten gestiftet. Die genannte Industrie hat in den letzten Jahren für Kufstein bedeutende kunstvolle Arbeiten geliefert. Wir erwähnen das wunderschöne Grabdenkmal der Familie Egger nach dem Entwurf des Bildhauers Julius Trautzl in Wien, das Portal, Steigenhaus und andere Teile im neuen Post- und Sparkassengebäude, die bedeutenden Arbeiten im Hotel Egger und zuletzt das herrliche Portal am neuen Realschulgebäude
Eingesendet. Unser Vereinigungsbrunnen auf dem Bahnhofplatz ist durch die Einleitung des Wassers wieder in Tätigkeit gesetzt worden; leider aber mit derselben störenden Einschränkung und unkünstlerischen Misshandlungen wie im vorigen Jahr
(Brunnenreparatur.) Der alte Brunnen in der Herzog Friedrich Straße, welcher zwischen dem Trautsonhaus und dem Haus des Kaufmanns Salcher steht, wird gegenwärtig durch die Steinmetzfirma Linser einer Reparatur unterzogen. Die Brunnenschale wackelte in letzter Zeit in bedenklicher Weise … Der Brunnen ist eine interessante Antiquität der Straße. Die große Brunnenschale besteht als altem Sterzinger (Mareiter) Marmor, demselben seltenen Material, aus welchem seinerzeit die Figuren an der Triumphpforte hergestellt wurden. Der Brunnenstein ist aus Fleimstaler Marmor
(Zum neuen Botanischen Garten.) … Die üppige Entfaltung mancher alpinen Pflanzen, die im alten Garten gar nicht zur Blüte kamen, spricht für die günstige Lage des Gartens; s.a. 12.07.
(Eine neue Brunnenanlage in Kufstein.) Der hier ansässige Kommerzienrat Herr Zettler hat an der südlichen Ecke seines Gartens einen Monumentalbrunnen errichten lassen, der einen Ausfluss nach dem Garten und den anderen nach der Promenade hat, sodass er von den Spaziergehern als Trinkwasser benutzt werden kann. Die beiden Brunnenbecken sind durch ein schönes Eisengitter voneinander getrennt und durch einen Bogen überwölbt, auf dem ein sehr gut ausgeführter Bär drohnt … Für einen zweiten Brunnen (das sogenannte Marienbründl), das jetzt von der Stadt gefasst wird und mit einem Becken versehen worden ist, hat Kommerzienrat Zettler ein sehr hübsches Marienrelief gespendet. Auch der Brunnen beim List-Denkmal ist in ähnlicher Weise gefasst worden
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